Marokko erstattet Anzeige gegen eine deutsche Zeitung

4. August 2021 – 20:20 Uhr – Marokko

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Marokkos Botschafter in Berlin Zohour Alaoui hat am Montag im Auftrag Marokkos in Deutschland Klage gegen den Verlag “Süddeutsche Zeitung GmbH” wegen “falscher Behauptungen im Zusammenhang mit einem Bericht über die mutmaßliche Verwendung der Pegasus-Spyware durch das Königreich Marokko” eingereicht . “”.

Die marokkanische Botschaft in Deutschland sagt, die Süddeutsche Zeitung GmbH habe in mehreren Berichten behauptet, teils als Tatsache, teils als Verdacht, das Königreich habe die Spyware Pegasus zum Ausspähen und Diebstahl der Handys vieler Politiker, Journalisten und anderer genutzt. Das teilte die marokkanische Botschaft in Berlin mit.

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In der Erklärung heißt es, Marokko, das die Vorwürfe vehement bestreitet, habe nie Spyware gekauft und sie daher auch nie verwendet. Diese Klage in Deutschland folgt auf bereits von Marokko in Frankreich eingeleitete Verleumdungsverfahren gegen Amnesty International, Forbidden Stories, Le Monde, Mediapart und Radio France.

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In einem aktuellen Interview mit dem Magazin Afrikanische JugendAußenminister Nasser Bourita bestätigte, dass jede Person oder Organisation, die Vorwürfe gegen Marokko erhebt, Beweise vorlegen oder vor Gericht antworten muss. Bourita betonte, dass sich Marokko als Reaktion auf die anhaltende Medienkampagne bezüglich des angeblichen Hackens der Telefone einer Reihe von nationalen und ausländischen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens entschieden habe, sich auf nationaler und internationaler Ebene auf Gerechtigkeit zu verlassen.

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