Mehr als 250 Arbeitsplätze bei Brussels Airlines in Deutschland sind bedroht

Ab Juni wird Brussels Airlines vom Flughafen Düsseldorf keine Flüge mehr zu seiner Schwestergesellschaft Eurowings anbieten. Infolgedessen sind die Arbeitsplätze von 256 Personen auf der Gehaltsliste von Brussels Airlines gefährdet.

Der neue CEO von Brussels Airlines, Peter Gerber, sagte während einer Pressekonferenz zu den Jahresergebnissen, dass der Wirtschaftsrat von Düsseldorf am Donnerstagmorgen benachrichtigt worden sei. “In Absprache mit den Sozialpartnern werden wir alle Möglichkeiten prüfen, die diesen Menschen in Düsseldorf zur Verfügung stehen”, sagte er.

Brussels Airlines begann 2018 für Eurowings mit Langstreckenflügen von Düsseldorf zu touristischen Zielen (wie den USA, Mexiko und der Dominikanischen Republik). Dies war der sogenannte “Blanket Lease”, für den sich Brussels Airlines kümmerte unter anderem das Flugzeug. Und die Besatzung blieb jedoch bei Eurowings kommerziell.

Die meisten von ihnen sind deutsche Arbeiter

Gerber kündigte an, dass der Vertrag zwischen den beiden Unternehmen nun bereits Ende Mai gekündigt wird. “Wir bedauern das, aber die wirtschaftliche Situation lässt keine andere Wahl”, sagte der CEO von Brussels Airlines.

Dies hat Konsequenzen für 256 Personen, die meisten davon Deutsche, von denen viele zuvor für Air Berlin gearbeitet haben. Sie wurden erwischt, nachdem die Fluggesellschaft bankrott gegangen war, um für Brussels Airlines in Deutschland zu arbeiten. 18 Piloten, die zuvor in Belgien gearbeitet hatten, reisten nach Düsseldorf.

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