Mehr als 60.000 europäische Eltern sind gegen TikTok

Laut SOMI sind die Bedenken der Eltern nach der chinesischen Plattform nach einem weiteren tödlichen Vorfall mit der sogenannten “Blackout Challenge” auf TikTok größer denn je. Außerdem lassen sich die Menschen so lange wie möglich ersticken, während sie sich selbst fotografieren. Im vergangenen Monat soll ein 12-jähriger amerikanischer Junge an den Folgen dieser Herausforderung gestorben sein. Anfang dieses Jahres starb laut ihren Eltern ein 10-jähriges italienisches Mädchen an den Folgen eines Stromausfalls. Kinder unter 16 Jahren benötigen die Erlaubnis ihrer Eltern, um ein TikTok-Konto zu erhalten. Laut SOMI ist die Altersüberprüfung jedoch leicht zu umgehen.

SOMI hatte bereits im Januar an niederländische und europäische Regulierungsbehörden appelliert, härter gegen TikTok vorzugehen. Irland wird jetzt auch aufgefordert, sofort einzugreifen, wo TikTok seinen europäischen Hauptsitz eingerichtet hat. SOMI erklärt, dass Social Media neben den vielen ernsthaften Herausforderungen bei TikTok auch ein Paradies für räuberische Kinder auf der Suche nach Opfern ist.

“Höchste Priorität”

Darüber hinaus verstößt TikTok gegen Datenschutzbestimmungen, so die Organisation, die die Sammelklage gegen die App vorbereitet. Die Teilnehmer kommen aus ganz Europa. SOMI-Mitbegründer Cor Wijtvliet sagt, dass jeder mit einem eigenen Konto oder mit Kindern mit einem TikTok-Konto an dem Anspruch teilnehmen kann.

TikTok sagte, dass es viel tut, um sicherzustellen, dass junge Benutzer sicher sind. Beispielsweise werden Benutzerkonten zwischen 13 und 15 Jahren standardmäßig auf “privat” gesetzt, und ihre Videos werden von Fremden nicht automatisch angezeigt. Moderatoren blockieren auch unangemessene Videos und Benutzer können anstößiges Material melden. Laut TikTok hat die Sicherheit junger Benutzer oberste Priorität.

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