Merkel besucht das stürmische Nordrhein-Westfalen | im Ausland

Nach dem Unwetter entbrannte in Deutschland eine Debatte über Katastrophenhilfe. Über das SMS-System sollen die Menschen in den betroffenen Gebieten zu spät gewarnt worden sein. Merkel sagte auf einer Pressekonferenz, dass die Regierung nach Wegen suchen werde, das System zu verbessern. Merkel versprach auch, mehr Geld für den Wiederaufbau als bei früheren Fluten bereitzustellen und dafür zu sorgen, dass “das Geld schnell bei den Menschen ankommt”. “Ich hoffe, das ist nur eine Frage von Tagen”, sagte sie.

Ministerpräsident Laschet, der nach den Wahlen im September der Kanzlernachfolgekandidat der Christdemokraten ist, warnte, dass “wir akzeptieren müssen, dass dies in den kommenden Jahren häufiger wird”. Er forderte deshalb ein umfassendes Programm zur Anpassung der Flüsse an die Auswirkungen des Klimawandels.

Laschet räumte auch ein, dass die Bürokratie manchmal Reinigungs- und Reparaturarbeiten erschwert. “In Deutschland sind wir perfekt, aber auch in der Bürokratie sind wir perfekt.”

Merkel hat bereits vergangene Woche von Stürmen und Überschwemmungen stark betroffene Gebiete in Rheinland-Pfalz besucht. Mindestens 121 Menschen wurden in Rheinland-Pfalz und 48 in Nordrhein-Westfalen in Belgien getötet, die Zahl der Todesopfer stieg auf 31. Belgiens Nationales Krisenzentrum meldete am Dienstagnachmittag, dass immer noch 53 Menschen vermisst werden. In Deutschland werden noch immer mehr als 100 Menschen vermisst.

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