Mysteriöse Radarsignale über dem Südpol des Mars sind nicht das Ergebnis von Wasser, sondern von Schlamm

Dies scheint der Fall zu sein.

Seit Jahren diskutieren Wissenschaftler, was sich unter der Südpolkappe des Mars verbirgt, nachdem sie die mysteriösen hellen Radarsignale entdeckt haben. Das waren die Zeichen am Anfang zu flüssigem Wasser Spannende Theorie zugeschrieben. Aber auch eine, die nicht jeder akzeptiert. Kürzlich stellte eine Forschergruppe die Theorie ernsthaft in Frage. Und jetzt die Wissenschaftler drin Neue Studie Ganz sicher: Für die mysteriösen Radarsignale gibt es noch eine andere Erklärung.

Wasser auf dem Mars
Wissenschaftler fanden das Isotopenwasser in einem Gebiet, das als antarktische geschichtete Ablagerungen bekannt ist, benannt nach den abwechselnden Schichten aus Wassereis, Trockeneis (gefrorenes Kohlendioxid) und Staub, die sich hier über Jahrmillionen abgelagert haben. Mithilfe von Radarsignalen können Wissenschaftler diese Eisschichten im Detail untersuchen und kartieren. Die reflektierten Funkwellen haben ein schwächeres Signal. In einigen Fällen waren die zurückkehrenden Signale jedoch heller als die an der Oberfläche. Dies veranlasste Wissenschaftler zu der Vermutung, dass sich unter der Oberfläche flüssiges Wasser befinden könnte, das Radiowellen stark reflektiert.

Zweifel
Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat dies jedoch etwas untergraben. Wissenschaftler fanden Viele mysteriöse Radarsignale über dem Südpol des Mars. An einigen Stellen befanden sich diese “Pools mit flüssigem Wasser” weniger als eine Meile unter der Oberfläche. Die Temperaturen dort dürften bei -64 Grad Celsius liegen. Habe eine dringende Frage gestellt. Denn wie kann es in einer Gegend, in der es wirklich sehr kalt ist, flüssiges Wasser geben? “Die wissenschaftliche Gemeinschaft hat viel Skepsis gezeigt”, sagte Studienforscher Isaac Smith. “Viele Veröffentlichungen haben gezeigt, dass es mehr Salz und Wärme braucht – viel mehr als der Mars -, um das Eis unter der Polkappe zu schmelzen. Außerdem wurden dunkle Radarsignale häufiger gefunden – auch an Orten, an denen das Eis kaum vorhanden ist.” Auftauen. Und das wirft mehr Zweifel auf die Theorie.”

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Stolz
was ist es dann? Jetzt haben Forscher gezeigt, dass Smektite, eine häufige Tonart, alles erklären können. Während der Experimente maßen die Forscher die Radarsignaturen von Smektiten bei Raumtemperatur und bei eisigen Temperaturen. Diese Experimente zeigen, dass Smektite tatsächlich für die zuvor beobachteten mysteriösen hellen Radarsignale verantwortlich sein könnten.

Smektit ist eine Klasse von Tonen. Es entsteht, wenn Basalt Eruptivgesteine, die den größten Teil der Marsoberfläche ausmachen, in Gegenwart von flüssigem Wasser chemisch abbaut.

“Smektit ist auf dem Mars reichlich vorhanden”, sagte Smith. Es bedeckt etwa die Hälfte des Planeten, insbesondere auf der Südhalbkugel. Dieses Wissen, kombiniert mit den Tieftemperatur-Radareigenschaften des Schlamms, legen nahe, dass Smektite die wahrscheinlichste Erklärung für das Rätsel sind.”

Die einen Kilometer dicke antarktische Kappe hat eine Basis, die zumindest teilweise aus einer gewöhnlichen Tonsorte besteht. Die Forscher zeigten, dass dieser Schlamm auch an den Rändern des Eisschildes zu finden ist. Foto: ESA/DRL/FU Berlin (oben), NASA

Die Ergebnisse sind etwas enttäuschend für diejenigen, die ohnehin auf flüssiges Wasser und unterirdische Pools gehofft haben. Gleichzeitig sind es spannende Erkenntnisse, die uns helfen könnten, mehr über die immer noch mysteriösen Zustände in der Vergangenheit auf dem Roten Planeten zu erfahren. “Die Entdeckung potenzieller Tonmineralien in und unter dem Eisschild am Südpol des Planeten ist wichtig, weil es uns sagt, dass es Eisablagerungen enthält, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit mit Wasser in Berührung gekommen sind”, sagte die Forscherin Briony Horgan. “Unsere Arbeit zeigt zwar, dass flüssiges Wasser und die bewohnbare Umgebung, die das Leben unter der Antarktis begleitet, heute möglicherweise nicht mehr existiert, aber sie sagt uns mehr über die Gewässer, die in dieser Region in der Vergangenheit existierten.”

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Laut den Forschern ist klar, dass die mysteriösen Radarsignale über dem Südpol des Mars nicht auf Wasser, sondern auf Schlamm zurückzuführen sind. Tatsächlich scheint es die am besten geeignete Erklärung zu sein. Und damit ist das langwierige Rätsel beendet… nicht wahr?

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