Natur heute | Wermut: Unklar, aber gesundheitsschädlich

Exotische Arten mit Gesundheitsrisiken

Blütezeit des Wermuts

Exoten der Gattung Ambrosia stellen zusammen mit einer Reihe anderer Exoten (mehr dazu weiter unten) in den Niederlanden ein Gesundheitsrisiko dar. Bei Wermut, dem seltenen Sand-Ambrosia und drei Teilen Ambrosia erhöhen überempfindliche Pollen das Heuschnupfen-Risiko. Auch Menschen, die normalerweise nicht unter Heuschnupfen leiden, können empfindlich auf Ambrosiapollen reagieren. Außerdem blühen Ambrosia-Sorten im Sommer relativ spät, wenn noch einige andere Blüten der Heuschnupfen-Pflanzen blühen. Dadurch verlängert sich die Heuschnupfensaison um zwei Monate, wodurch bei manchen Heuschnupfenpatienten fast das ganze Jahr über Heuschnupfenbeschwerden auftreten können!

Das bekannteste Beispiel für eine exotische Art mit Gesundheitsrisiken ist der Riesenbärenklau. Die brennenden Haare und der Saft dieser Pflanze können nach Hautkontakt und UV-Exposition gefährliche Blasen verursachen. Daher gab es in den letzten Jahren immer mehr Initiativen, diesen öffentlichen Raum aktiv zu beseitigen.

Wermut, Riesenschweinkraut und Giftefeu sind Gesundheitsrisiken

Weniger bekannt (in den Niederlanden), aber sehr gesundheitsschädlich ist Poison Ivy (englischer Name: Poison Ivy may ring a bell). Diese Art ist nur von einem Ort in Friesland in den Niederlanden bekannt, kann jedoch bei Kontakt mit der Haut eine starke allergische Reaktion hervorrufen. Diese Art ist (noch) nicht kontrolliert, aber die Wuchsstelle entlang eines Radwegs (!) ist mit Warnschildern ausgestattet, um die Gefahr für Passanten zu verringern. In den Vereinigten Staaten steht Giftefeu ganz oben auf der Liste der Pflanzenarten, die die meisten Krankheiten verursachen Welle.

Rekordjahr 2020

Im vergangenen Sommer wurde in den Niederlanden eine Rekordzahl von Alsemambrosia-Pflanzen gefunden: fast 400 Notizen, verteilt auf fast 300 verschiedene Standorte. Trotz Kontrollmaßnahmen scheint die Art in den Niederlanden immer noch zuzunehmen. Zum Glück ist die Art noch nicht so verbreitet wie in vielen südeuropäischen Ländern, wo Felder und Straßenränder aufgefüllt werden können. Hoffentlich können wir in den Niederlanden eine solche Situation noch vermeiden, indem wir diese Pflanze an so vielen Orten wie möglich entfernen.

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Anti-Wermut

Da Wermut eine einjährige Art ist (er muss jedes Jahr aus Samen kommen), ist eine Bekämpfung grundsätzlich möglich. Der Hauptzweck der Kontrolle besteht darin, die Blüte und die Samenbildung zu verhindern. Pollen verursacht Heuschnupfen-Symptome. Die Samen sorgen für neues Wachstum und können bis zu vierzig Jahre lebensfähig bleiben. Es ist vorzuziehen, die Pflanzen zu ziehen, da die Pflanzen nach dem Mähen wieder keimen und anfangen können zu blühen und Samen zu produzieren. Gute Anleitungen sind zur Kontrolle vorhanden einzeln Aus Gemeinden.

kennen lernen

Die Kontrolle beginnt mit der Identifizierung der Art und der Meldung der Sichtung, damit die Manager wissen, wo sie handeln müssen. Wir stellen fest, dass Wermut regelmäßig mit Beifuß, Kosmos und Rainfarn verwechselt wird. Diese Pflanzen haben ähnliches Laub, aber sehr unterschiedliche Blüten. Beifuß ist eine Art, die oft an Straßenrändern wächst, aber im Gegensatz zu Wermut hat Beifuß einen fast unbehaarten Stängel und weiße Blätter darunter. Um Verwechslungen mit anderen Arten zu vermeiden, a Ausweis (pdf: 9,4MB) Erstellt. Gibt es auch Videos Verfügbar, um zu erklären, wie man Wermut, Beifuß und Rainfarn erkennt und unterscheidet. Erkennungs-Apps können auch helfen, wenn Sie es nicht erkennen können.

hilft!

Es besteht Handlungsbedarf, um diese Heuschnupfenpflanze unter Kontrolle zu halten und Heuschnupfenbeschwerden im Herbst zu reduzieren! Jeder kann helfen, indem er:

Gab es in der Gegend viel giftiges Ambrosia oder gibt es es schon seit vielen Jahren? Dann veröffentlichen Sie eine Pressemitteilung in der Lokalzeitung! Hierfür steht eine vorgefertigte Pressemitteilung zur Verfügung. Dies kann (kostenlos) über info@floron.nl angefordert werden.

Mehr Informationen

Text: Baudouin-Ude, Michael Verhofstadt, Sasha van der Meer, Floron; Gentechnik, NVWA; Maurice Martens, Flora aus Holland / Pollen-Neuigkeiten; Arnold Van Fleet Universität Wageningen; Letty A. de Viger, LUMC
Fotos: Peter Meininger, Steinbrech; Adri van Heerden, Beaudoin-Ode, Floron; Johann Valkenburg, NVWA
Form: FLORON

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