Neun katalanische Führer nach Begnadigung durch die spanische Regierung freigelassen

Vor zwei Jahren wurden Separatisten wegen ihres Kampfes für die Unabhängigkeit Kataloniens zu jahrelangen Gefängnisstrafen verurteilt. Die freigelassenen Politiker organisierten ein verbotenes Referendum, bei dem Millionen Katalanen abstimmten.

Dies wurde vom Rest Spaniens als Hochverrat angesehen, einschließlich der Regierung in Madrid. Mehrere Fahrer wurden festgenommen und zu Freiheitsstrafen zwischen neun und dreizehn Jahren verurteilt. Der damalige katalanische Premierminister Carles Puigdemont floh aus dem Land und lebt im belgischen Exil.

Kein Segen für Puigdemont

Die Freilassung katalanischer Politiker ist nicht ohne Kampf. Bei rechten Parteien gibt es neun Verräter, die ihre Strafe verbüßen müssen. Für die katalanischen Parteien reicht eine Amnestie nicht aus und es muss eine vollständige Amnestie geben und alle Klagen gegen Politiker müssen annulliert werden.

Anfang dieses Monats hat der ehemalige Premierminister Puigdemont ich weiß schon Sie sehen keine Lösung in der Amnestie. “Das löst den politischen Konflikt nicht”, sagte Puigdemont. Außerdem fordert er eine Amnestie für sich und alle, die an der Unabhängigkeitsbewegung von 2017 beteiligt sind. Doch bislang scheint Premierminister Sanchez nicht zuzustimmen. Er will den ehemaligen katalanischen Führer immer noch in Spanien vor Gericht stellen.

Dialog öffnen

Auf jeden Fall nimmt Sanchez eine Last vom Tisch, so dass er wieder Gespräche mit dem katalanischen Verwaltungsrat aufnehmen kann. Katalanische Politiker dürfen keine Ämter in der öffentlichen Verwaltung mehr bekleiden. Sollten sie sich erneut zur Abspaltung von Spanien verpflichten, müssten sie dennoch ihre gesamte Haftstrafe verbüßen.

“Heute blicken wir optimistischer in die Zukunft, und mit dieser Aktion wollen wir einen Dialog eröffnen, es ist Versöhnung”, sagte Sanchez gestern. “Wir wollen Spaltung und Konfrontation für immer beenden.”

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