Niederländischer Roboterarm erreicht nach einwöchiger Reise die Internationale Raumstation (ISS) | Wissenschaften

Der Arm eines in den Niederlanden hergestellten Roboters ist nach einem mehr als einwöchigen Flug auf der Internationalen Raumstation eingetroffen. Dort soll der elf Meter lange Arm die Bewohner unter anderem bei Weltraumspaziergängen, Inspektionen und wissenschaftlichen Experimenten unterstützen.




Der Europäische Roboterarm (ERA) wurde mit einer neuen russischen Erweiterung der Internationalen Raumstation, dem Nauka-Modul (Wissenschaften) verbunden. wurde das Erschienen letzten Mittwoch Vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan. Auf dem Weg kam es zu einer Fehlfunktion des Aggregats, einschließlich Motorproblemen. Am Donnerstag um 15.29 Uhr (niederländische Zeit) dockte Noka an der Internationalen Raumstation ISS an.

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Raketen unerwartet

Schon bald nach der Kopplung wurden die Probleme wieder erkannt. Nauka-Raketen starteten unerwartet und veränderten die Position der Internationalen Raumstation im Weltraum. Nun scheint es, dass die Probleme überwunden sind und die ISS mit Hilfe russischer Zvezda-Konsolenraketen eingefahren wurde. Spezialisten untersuchen genau, was passiert ist.

Nauka sollte ursprünglich 2007 starten, aber der Start wurde aufgrund verschiedener technischer Probleme verschoben. Das Gerät wird hauptsächlich im Weltraum für wissenschaftliche Forschung eingesetzt. Auch der Roboterarm ist später als ursprünglich geplant ins All eingedrungen.

Verzögert

Die Arbeiten an ERA begannen bereits in den 1980er Jahren, doch die Pläne wurden mehrmals geändert und der Start wurde immer wieder verschoben. Der niederländische Astronaut André Kuipers sollte 2012 einen Roboterarm erhalten, als er sich selbst auf der Internationalen Raumstation ISS aufstellte, aber das geschah nicht. In letzter Minute wurde der Start um eine Woche verschoben, vom 15. bis 21. Juli.

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Die Entwicklung und Konstruktion des Arms kosteten rund 360 Millionen Euro. Davon steuerten die Niederlande rund 240 Millionen Euro bei. Hauptauftragnehmer ist Airbus Defence and Space in Leiden. Es wurde in den 1960er Jahren unter dem Namen Fokker Ruimtevaart gegründet und wurde später Dutch Space genannt.

Am vergangenen Mittwoch startete die Rakete mit dem Roboterarm und einer neuen russischen Erweiterung der Internationalen Raumstation ISS vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan.
Am vergangenen Mittwoch startete die Rakete mit dem Roboterarm und einer neuen russischen Erweiterung der Internationalen Raumstation ISS vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan. © AFP

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