Produktionsstopp in mehreren Mercedes-Benz Werken wegen Chipmangel


Ein Mangel an Mikrochips stoppt die Produktion in den deutschen Mercedes-Benz Werken. (Foto: Shutterstock)
Die Produktion in drei deutschen Mercedes-Benz Werken und einem in Ungarn wurde wegen Mikrochipmangels eingestellt. Die Arbeiten in Rastatt werden bis Ende nächster Woche eingestellt, während die eingestellte Produktion in Bremen an diesem Wochenende wieder aufgenommen wird. Bis Ende dieser Woche wird im Werk Seefelden eine Teilproduktion eingestellt. Die Arbeiten im ungarischen Werk in Kiskemet werden für drei Wochen bis Mitte August ausgesetzt. Das berichtet das deutsche Fachmagazin Automobilwoche. Der Mutterkonzern Daimler bietet Mitarbeitern während Produktionsstillständen Kurzarbeit an. Der Hersteller hat dieses Verfahren bereits zuvor implementiert.

Das Werk in Bremen beschäftigt 12.000 Mitarbeiter. Es ist der Hauptproduktionsstandort für die Mercedes C-Klasse und den GLC Crossover. Rastatt ist mit 6,5 Tsd. Mitarbeitern Hauptproduktionsstandort für Mercedes-Benz Kompaktwagen der Klassen A, B und GLA. 4.700 Mitarbeiter arbeiten im ungarischen Kiskemet, wo auch Mercedes-Benz Kompaktmodelle produziert werden. In Seefelden, wo 25.000 Menschen arbeiten, wurde die Produktion teilweise eingestellt. Das Montagewerk des Werks 56 in Seefelden wird nicht gestoppt. Der Autohersteller Daimler, die Muttergesellschaft von Mercedes-Benz, sagt, die Auswirkungen der Kurzarbeit auf die Werksproduktion seien noch nicht absehbar.

Bremsen bei Erholung

Die Deutsche Nationalbank gab kürzlich bekannt, dass die Chipknappheit die Erholung der deutschen Wirtschaft bremst. Neben Daimler haben auch andere Autohersteller wie BMW und Stellantis aufgrund der anhaltenden Halbleiterknappheit ihre Produktion angepasst.

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