Raumfahrt, Wissenschaft/Technik | Astronauten auf dem Weg zu Chinas neuer Raumstation

Die Rakete, die die ersten Astronauten zu Chinas neuer Raumstation brachte, ist am Donnerstag explodiert.

Die Rakete Long March 2F hob um 9:22 Uhr Ortszeit und 3:22 Uhr norwegischer Zeit ab. Es wurde vom Jiuquan Space Center nordwestlich der Wüste Gobi in China mit drei Astronauten an Bord gestartet. Der Start wurde live im Staatsfernsehen übertragen.

Die Mission wird vom ehemaligen Luftverteidigungspiloten Ni Haisheng geleitet. Zu ihm gesellten sich Liu Beoming und Tang Hongbo, die ebenfalls eine Militärgeschichte haben. Die Besatzung wird drei Monate auf der Raumstation Tiangong bleiben.

Es ist Chinas erster bemannter Raumflug seit fast fünf Jahren und ein prestigeträchtiges Projekt der Pekinger Regierung, das am 1. Juli den 100. Jahrestag der Kommunistischen Partei des Landes begehen wird.

Bei einer Zeremonie vor dem Start wurden patriotische Lieder gesungen, bevor Li Shangfu, Leiter des chinesischen Raumfahrtprogramms, dem Trio viel Glück wünschte.

In den nächsten anderthalb Jahren sind elf weitere Weltraummissionen geplant, um den Bau der Raumstation abzuschließen. Installiert werden unter anderem Sonnenkollektoren und zwei Arbeitsplätze.

Chinas Wunsch, sich im Weltraum zu etablieren, wurde verstärkt, nachdem die Vereinigten Staaten den Chinesen die Nutzung der Internationalen Raumstation (ISS) verboten hatten. Die Vereinigten Staaten, Russland, Kanada, Europa und Japan stellen Astronauten zur Internationalen Raumstation.

(© NTB)

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