Ridderkerx Dagblad | Zusätzliche Vorstandssitzung zum Kauf eines historischen Gebäudes

Das Ridderkerkse College sandte dem Stadtrat einen Vorschlag zum Kauf des ehemaligen Johannes Postchool-Gebäudes am Rijksstraatweg 101. In diesem Gebäude, das der derzeitige Eigentümer der Gemeinde zum Verkauf anbot, ergab sich die niederländische Armee dem deutschen Besatzer. Der Stadtrat schlägt vor, 755.000 Euro für den Kauf einzusparen.

Die Gemeinde hat das erste Recht, das ehemalige Schulgebäude zu erwerben, in dem sich der Übergaberaum befindet. Dies wurde im Kaufvertrag von 1996 zwischen der Gemeinde und dem derzeitigen Eigentümer festgelegt. Letztere bot neben der Schule auch die Residenz Rijksstraatweg 99 und das Inventar des aktuellen Museums zum Verkauf an. Die Kommission möchte dieses Angebot nicht nutzen.

Das College wünscht sich, dass das Schulgebäude angesichts des wichtigen nationalen kulturellen und historischen Werts des Ortes errichtet wird. Die Kapitulation wurde hier am 15. Mai 1940 von dem niederländischen General Winkelmann und dem deutschen General von Kochler unterzeichnet. Der Raum, in dem die Übergabe unterzeichnet wurde, und das Denkmal im Außenbereich sind zwei der wichtigsten Elemente dieser kulturhistorischen Stätte. Mit dem Kauf möchte die Stadtverwaltung die lokalen und historischen Merkmale und die öffentliche Zugänglichkeit des Gebäudes erhalten. Zu diesem Zweck war zu diesem Zeitpunkt das “Erstkaufrecht” in der Kaufurkunde enthalten.

Neben dem Kauf will das College das Schulgebäude als Denkmal für die Gemeinde ausweisen. Das Verfahren hierfür hat begonnen. Es besteht die Möglichkeit, dass der Übergaberaum auch als Nationaldenkmal ausgewiesen wird. Im Auftrag des Ministers für Bildung, Kultur und Wissenschaft führt die niederländische Agentur für das kulturelle Erbe eine Untersuchung von Fällen im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg durch, die noch nicht geschützt wurden, einschließlich der Schule in Rigord.

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Der Gemeinderat wird den Vorschlag zum Kauf des Schulgebäudes am 7. April im Ausschuss und am 8. April in einer zusätzlichen Ratssitzung erörtern.


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