RIVM warnt vor der Verwendung von Johanniskraut in Tee und Nahrungsergänzungsmitteln Zur Zeit

Das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt (RIVM) warnte am Dienstag vor Nahrungsergänzungsmitteln und Tees mit Johanniskraut. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass das Kräuterpräparat laut RIVM-Berichten gesundheitsschädliche Auswirkungen haben kann.

Zum Beispiel verwenden Menschen Kräuterpräparate, die Johanniskraut enthalten, um besser schlafen zu können. Es ist nicht bekannt, wie viele Leute es benutzen.

Das Royal Institute of Pharmaceutical Industries forschte 2015 ebenfalls und gab bereits an, dass es für die Verwendung dieses Kraut mit Medikamenten nicht definitiv empfohlen wurde. Das Institut kam damals zu dem Schluss, dass “es beispielsweise die Wirksamkeit von Chemotherapie oder Arzneimitteln gegen Pilz- oder Virusinfektionen verringert”. Eine neue Studie zeigt nun jedoch, dass die Verwendung von Johanniskraut auch ohne Kombination mit Medikamenten schädlich sein kann.

Das National Poison Information System (NVIS) und das Lareb Side Effects Center erhielten Beschwerden über verbrannte Haut, wenn Menschen nach der Verwendung des Krauts in der Sonne saßen. Laut dem Royal Institute of Mental Health können “andere Beschwerden wie Schwindel, Durchfall und Angstzustände auftreten”.

Anton Rietveld, Leiter der Abteilung für Lebensmittelsicherheit bei RIVM, sagt, dass für Nahrungsergänzungsmittel und Tee nicht bekannt ist, welche Dosis Johanniskraut schädlich sein könnte. Darüber hinaus werden Nahrungsergänzungsmittel – im Gegensatz zu Medikamenten – nicht getestet oder wissenschaftlich erforscht.

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