Rotes Kreuz: Die Zahl der auf See getöteten Migranten hat sich verdreifacht

Das Rote Kreuz berichtet, dass sich die Zahl der auf der Auslandsreise zwischen Libyen und Europa getöteten Migranten innerhalb eines Jahres verdreifacht hat. Mindestens 792 Menschen starben in der ersten Hälfte dieses Jahres, dreimal mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Nach Angaben der Hilfsorganisation dürfte die wahre Opferzahl höher liegen, da noch viele Menschen vermisst werden. Nach einem relativ ereignislosen Jahr 2020 haben sich die schrecklichen Bedingungen verschlechtert, wie in Afghanistan und im äthiopischen Staat TigraViele Menschen fliehen, sagt das Rote Kreuz.

Demnächst werden internationale Rotkreuz-Teams die Besatzung des Ocean Viking-Schiffs der Hilfsorganisation SOS Méditerranée verstärken. Migranten, die von Booten aussteigen, werden auf diesem Schiff mit dem Nötigsten versorgt und erhalten medizinische und psychologische Unterstützung.

Das Rote Kreuz startet die Kampagne Kilometer für Chancen, um Gelder zu sammeln, um Migranten während ihrer Reise mit medizinischer Hilfe, sauberem Trinkwasser, Unterkünften und Lebensmitteln zu versorgen. Ziel ist es, dass die Teilnehmer so viele Kilometer wie möglich radeln, laufen, laufen oder radeln und auf sich selbst aufpassen. Nach Angaben des Roten Kreuzes symbolisieren die zurückgelegten Kilometer die Entfernung, die jährlich 80 Millionen Flüchtlinge zurücklegen müssen.

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