Roth: Afghanen, die in ein Nachbarland eingewandert sind, gehen nicht automatisch in die Niederlande

Ministerpräsident Rutte will bei den Evakuierungen eng mit Frankreich, aber auch mit Deutschland, England, Italien und anderen europäischen Ländern zusammenarbeiten.

Bei den Gesprächen mit Macron geht es auch darum, einen großen Flüchtlingszustrom aus Afghanistan zu verhindern. “Das Letzte, was man will, ist eine Wiederholung von 2015 und 2016 mit der syrischen Flüchtlingskrise. Alle sind also sehr motiviert, das zu verhindern.” Deshalb gebe es eine Konsultation zwischen den europäischen Asyl- und Justizministern, sagt Rutte.

Stabilität in Afghanistan sei wichtig, um den Zustrom von Flüchtlingen zu verhindern, so der Premierminister. Deshalb ist es auch wichtig, dass wir mit Ländern wie Katar und Pakistan sprechen, die Einfluss auf Afghanistan haben. Der scheidende Aussenminister Kaag wird zu Konsultationen in die Region reisen. Auch ihr deutscher Kollege Maas ist in diesem Bereich.

Vielleicht in Gesprächen mit den Taliban

Um die Menschen sicher aus Afghanistan herauszuholen, sei es zwingend erforderlich, dass die Niederlande Gespräche mit den Taliban aufnehmen, sagt Rutte. Frankreich und die USA sind bereits in Gesprächen mit der radikalislamischen Bewegung. “Man muss unter strengen Bedingungen sein”, sagt er.

Er will zum Beispiel die Taliban nicht kennenlernen und diese Gespräche sehr praxisnah halten. “Sie sollten genau darauf abzielen, Menschen loszuwerden, die unseren Schutz brauchen.”

Wer sind die Taliban und was repräsentieren sie? Sehen Sie es sich in diesem Video an:

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