RWE: Kohlekraftwerke in Deutschland können früher schließen


Foto: ANP

Deutschland könnte Kohlekraftwerke früher abschalten. Der Energiekonzern RWE schließt nicht aus, dass die neue Regierung des Landes Pläne für eine frühere Stilllegung von Kohlekraftwerken für die Stromerzeugung vorlegen wird, wie es in einer Erläuterung der Halbjahreszahlen heißt.

Im deutschen Plan sollen bis 2038 Kohlekraftwerke stillgelegt werden. Europas größte Volkswirtschaft will die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 65 % gegenüber 1990 reduzieren und muss dafür möglicherweise noch mehr tun.

Auch bei der Schließung von Kohlekraftwerken in den Niederlanden wurden Fortschritte erzielt. RWE will vom niederländischen Staat entschädigt werden und hat ein Schiedsverfahren eröffnet. RWE besitzt unter anderem das Kohlekraftwerk in Eemshaven. Bis spätestens 1. Januar 2030 soll die Kohleverstromung eingestellt werden.

Da in vielen Ländern Kohlekraftwerke geschlossen sind, muss sich RWE bis 2022 von rund 3.000 Mitarbeitern verabschieden.

RWE profitierte in den ersten sechs Monaten des Jahres von höheren Energiepreisen. Davon profitierte insbesondere der kaufmännische Bereich des deutschen Energiekonzerns. Dem standen geringere Ergebnisse im Bereich Erneuerbare Energien gegenüber. Diese Niederlassung hat in Texas extrem kaltes Wetter erlebt, was dazu führt, dass die Windparks vorübergehend geschlossen werden.

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