Shell unterstützt Boris Johnsons grüne Revolution mit 50.000 Ladestationen

Ladestation an einer Tankstelle verbunden mit einer „Superbatterie“ von Shell. Die Batterie ermöglicht ein schnelleres Aufladen von Autos.ANP . Bild

Die Installation der 50.000 Ladestationen ist eine relativ günstige Investition, da die britische Regierung drei Viertel der Kosten trägt. Die Masten werden von der deutschen Schiffsterminalgesellschaft Ubitricity installiert, die im Januar von der anglo-niederländischen Ölgesellschaft gekauft wurde. Ubitricity 3600 wurde bereits beispielsweise in Laternenmasten verbaut. Shell will an seinen Tankstellen Schnellladegeräte installieren. Dies ist vor allem für Personen gedacht, die keinen eigenen Standort haben, an dem sie eine Ladestation installieren können. Das sind sechs von zehn britischen Autobesitzern. Auch auf den Parkplätzen von Supermärkten hat Shell Ladestationen installiert. Ich habe bereits für diesen Sommer eine Vereinbarung mit Waitrose getroffen.

Das Fehlen von Ladestationen erwies sich als großes Hindernis für die von Boris Johnson angestrebte elektrische Revolution. Ein weiteres Problem ist der Umgang mit Autobatterien, die ihre Lebensdauer überschritten haben. Die britische Regierung setzt auf private Initiativen, weshalb die Installation von Ladestationen stark unterstützt wird. Innerhalb von vier Jahren soll es auf den britischen Inseln insgesamt 150.000 Ladepunkte geben, die rund 200 Millionen Euro kosten würden. BP, der Hauptkonkurrent von Shell, macht ebenfalls Fortschritte und erwarb bereits 2018 das Ladestationsunternehmen Chargemaster.

Klimaaktivisten

Unterdessen sucht Shell nach neuen Wegen, um Geld zu verdienen. In Großbritannien ist es über seine Tochter Shell Energy auch ein Energieversorger und Anbieter von Breitband-Internetanschlüssen. Shell wird regelmäßig von Klimaaktivisten ins Visier genommen. Vor kurzem haben sich Mitglieder von Extinction Rebellion am Zaun am Eingang des Londoner Science Museums befestigt, wo Shell eine kostenlose Ausstellung mit dem Titel Our Future Planet zum Kampf gegen die globale Erwärmung sponsert. Auch an anderen Orten in der Hauptstadt, wie der Tower Bridge, die zu einem Stau geführt hat, setzt sich der Umweltverband ein.

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