Singt in einem Chor? Deutsche Lieder verbreiten mehr Viruspartikel

Zwei verschiedene Studien untersuchten die Ausbreitung von Tröpfchen beim Singen. In der ersten Studie sangen acht professionelle Sänger allein im Labor.

Sie sangen drei Stücke: ein japanisches Kinderlied, ein Lied von Beethoven, das Lied “Freuds Todesgedicht” und Verdis “La Traviata”.

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Bei weitem die meisten Partikel wurden beim Singen des deutschen Stückes freigesetzt: 1302 pro Minute. Das italienische Stück produzierte 1.166 Teile pro Minute, während das japanische Lied nur 580 Teile pro Minute produzierte.

Warum das Singen in einem Chor die Wahrscheinlichkeit einer Infektion mit Korona erhöhen kann, können Sie in diesem Video sehen:

In einer zweiten Studie sangen zwanzig Sänger ein japanisches Lied und ein Stück aus Beethovens Neunter Symphonie. Dann wurde das Ausmaß der Tröpfchenausbreitung untersucht.

In dem japanischen Lied war seine Größe ungefähr 61 cm. In der deutschen Musik erreichen die Tropfen fast die doppelte Entfernung: bis zu 111 cm.

Schwierige Konsonanten

Vielleicht liegt der Unterschied darin, dass japanische Konsonanten viel weicher sind. Besonders bei lauten Geräuschen werden die Tröpfchen freigesetzt: Wer nur “Ah, E, Oo, Eh, Oh” singt, streut fast keine Partikel.

In den Niederlanden wird seit dem 1. Dezember davon abgeraten, in einem Chor zu singen. Vielleicht könnten Mitglieder eines Gesangschors in der Zwischenzeit einige japanische Kinderlieder üben.

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