Tausende fliehen vor Waldbränden, rücken nach Athen vor

Das massive Feuer hat nun auch die nördlichen Vororte von Athen erreicht, wo die Feuerwehr das Feuer nicht eindämmen konnte.

Das Feuer bedroht vor allem den Vorort Acharnes, der etwa 20 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt. Der Bürgermeister dieses Bürgers forderte seine Bürger im Fernsehen auf, ihre Häuser sofort zu verlassen. Die Menschen erhielten auch eine SMS vom Zivilschutz. Viele Bewohner verließen in Panik ihre Häuser. „Die Hölle liegt hinter uns“, rief einer von ihnen aus seinem Auto.

Dutzende Orte in Italien, der Türkei und Griechenland waren von den Bränden schwer betroffen, was zu Evakuierungen und Stromausfällen führte. Reporter Olaf Koenz zeigt, wie die türkische Feuerwehr mit aller Kraft versucht, die Brände zu löschen.

Es gibt Berichte über Menschen, die von den Flammen eingeschlossen wurden. Zudem sind Bahnstrecken unbenutzbar und Teile der Straße gesperrt. An mehreren Stellen in der Umgebung wurde der Strom abgestellt.

Auch auf Rhodos kämpfen Feuerwehrleute gegen ein riesiges Feuer, das bereits Menschen in die Flucht getrieben hat.

In den sozialen Medien gibt es viele Bilder von dunklen Rauchwolken über Griechenland, aber auch das Feuer rückt immer näher.

Hitzewelle in Griechenland

Vor diesen Großbränden in der Umgebung wird seit Tagen gewarnt. Denn derzeit herrscht in Griechenland eine Hitzewelle mit Temperaturen von über 40 Grad.

Die griechischen Behörden gehen davon aus, dass die Brandgefahr auch nach dem Ende der Hitzewelle sehr hoch bleiben wird. Grund dafür sind die anhaltende Dürre im Land und zu erwartende starke Winde.

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