Unglaube an den Reitsport: Der Fehler eines Trainers kostet das beste niederländische Pferd die Olympischen Spiele | Die Olympischen Spiele

Drama für den dreißigjährigen Jockey Dinga van Lier vom niederländischen Dressurteam. Aufgrund eines Verwaltungsfehlers einer Auszubildenden der FEI (Fédération Equestre Internationale, FEI) durfte Van Liere nicht mit ihrem großen Pferd Hermès zu den Olympischen Spielen. “Wir waren wirklich schockiert, dass so etwas passieren konnte.”




Es ist unverständlich, dass das Auswahlverfahren für die Olympischen Spiele für Dinga und Hermès so geendet hätte. Ich finde es unverständlich, dass die FEI diesen von mir gemachten Führungsfehler nicht korrigieren will“, sagt Jupp van Uetert, Besitzer des Spitzenpferdes Hermes.

KNHS (Royal Netherlands Equestrian Federation) Iris Boelhauer ist fassungslos: “Es ist jedem klar, dass hier ein sehr bedauerlicher Fehler gemacht wurde, der aber nicht rechtzeitig behoben wird. Dies ist eine große Enttäuschung für das niederländische Dressurteam in der im Vorfeld der Auswahl. Das endgültige Team, aber vor allem für Fahrer Dinga van Lier und Besitzer, ist es eine schreckliche Täuschung. Wir prüfen derzeit alle Optionen und zusätzliche rechtliche Schritte, um dies zu korrigieren.”


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Es ist jedem klar, dass hier ein sehr bedauerlicher Fehler gemacht wurde, der aber nicht rechtzeitig behoben wurde

Iris Boelhouwer, Technische Direktorin von KNHS

Was ist die Situation? Das Reglement besagt, dass Pferde, die am 15. Januar dieses Jahres bei den Olympischen Spielen in Tokio starten, die Nationalität des Landes besitzen müssen, für das der Jockey antritt. Im Fall von Van Liere muss das Pferd Hermes die niederländische Staatsbürgerschaft gehabt haben. Allerdings wurde das erste Pferd mit deutscher Staatsbürgerschaft bei der FEI registriert. Hermes ist tatsächlich unter der deutschen Adresse eines Pferdebesitzers registriert, mit dem Van Uetert, Besitzer von Hermes, andere Pferde besitzt.

umfassende Untersuchung

Die Probleme traten auf, nachdem die Reiter und Pferde am 21. Juni offiziell bei der FEI für eine mögliche Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio registriert wurden. Dann meldete die FEI, dass Hermes aufgrund der deutschen Staatsbürgerschaft nicht registriert werden konnte. Der Hengst hatte zuvor unter niederländischer Flagge an der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde teilgenommen.

Der KNHS leitete eine Untersuchung ein und fand die Ursache, schrieb der Verband in einer Pressemitteilung: “Nach eingehender Untersuchung durch die oberste Sportabteilung des KNHS stellte sich heraus, dass dieser Fehler von einem FEI-Azubi begangen wurde, dessen Identität bekannt ist.” Da dies ganz klar ein sehr störendes Versäumnis ist und weder die Fahrer noch die Besitzer noch der KNHS schuld sind, appellieren Eingereicht bei FEI. Dieser Einspruch wurde leider zurückgewiesen, woraufhin der KNHS den Fall direkt an das CAS, das oberste Schiedsinstitut des Sports, vorlegen wollte. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Parteien zustimmen und die FII die Zusammenarbeit vorerst verweigert.“

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