Unverständlich und unverdaulich, dass bei der Förderung von beabsichtigtem Gas oberhalb von Schiermonnikoog Millionen Liter verschmutztes Wasser in die Nordsee eingeleitet werden | Meinung

Diese Regierung ziehe erneut die Interessen großer Konzerne dem Wohlergehen der einfachen Leute vor, sagen Henk Nijbauer und Eric de Groot von der PvdA. Ihrer Meinung nach verdient eine nachhaltige Zukunft einen wichtigen Platz am Ausbildungstisch.

Wirfst du eine Papier- oder Plastikflasche auf die Straße? Dann riskieren Sie ein Bußgeld von 140 Euro. Leeren Sie Ihren Sperrmüll auf dem Bürgersteig? Dann beträgt das Bußgeld 380 Euro. Die Verantwortung für einen sauberen und gesunden Planeten liegt bei uns allen, und dazu gehört auch, dass Sie Ihr eigenes Chaos beseitigen.

Es ist daher unverständlich und unverdaulich, dass bei der Förderung des vorgesehenen Gases oberhalb von Schiermonnikoog ungestraft Millionen Liter verschmutztes Wasser in die Nordsee eingeleitet werden. Benzin, Quecksilber und Zink; Auch vor der Küste unserer Provinz und unserer Inseln.

Dies betrifft nicht nur das Meer, in dem unsere Fische gefangen werden, sondern auch die Strände, an denen unsere Kinder im Sommer spielen.

ihren Beitrag? So in der Nordsee abgeladen

Wir alle tragen die Verantwortung, zu einem sauberen Planeten beizutragen, aber nicht mit milliardenschweren Unternehmen wie ONE-Dyas, Hansa Hydrocarbons und EBN. ihren Beitrag? Jährlich von 3 bis 10 Tausend kg Benzin, 45 bis 150 kg Zink und 28.500 kg Methanol. Gerade in unserer Nordsee abgeladen.

Stoffe sind im sogenannten „Produktionswasser“ enthalten – dem überschüssigen Wasser, das bei der Gasförderung anfällt. Unternehmen verstecken sich hinter bestehenden Gesetzen, die die Einleitung von Abfällen ins Meer erlauben. Wir sollten uns nicht auf ihre eigene Verantwortung oder ihren moralischen Kompass verlassen

Unternehmen lehnen den Vorschlag zum Einbau eines Partikelfilters ab: “Es ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, also auch nicht nötig.” So setzen sie im Nachbarland Deutschland strengere Regeln durch, doch der scheidende Minister Van te Woot (Wirtschaft und Klima) und sein interimistischer Nachfolger Steve Blok halten härtere Maßnahmen in den Niederlanden nicht für notwendig.

Diese Regierung bevorzugt erneut die Interessen großer Unternehmen gegenüber dem Wohlergehen der einfachen Leute.

sich wiederholendes Muster

Es ist ein wiederkehrendes Muster. Diese Schatzkammer zeigt Empathie für die Groninger, kooperiert aber dennoch immer wieder bei der Ausbeutung oder Wiederverwendung der Gasfelder. Er spricht von Nachhaltigkeit und grüner Energie, setzt aber dennoch immer wieder auf fossile Brennstoffe.

Das muss sich ändern. Wenn wir unseren Planeten wirklich lebenswert halten wollen, müssen wir das gemeinsam tun. Dann müssen die Verschmutzer zahlen und dann müssen wir uns wirklich für nachhaltige Energie entscheiden.

Die Bildung steht unmittelbar bevor, und dies bietet Raum für einen anderen Zyklus. Eine nachhaltige Zukunft verdient einen wichtigen Platz am Tisch, egal wer an diesem Tisch sitzt. Eine Zukunft ohne Gasförderung. Zum Wohle der Nordsee, der Opfer von Groningen und aller Generationen nach uns.

Henk Niebuhr ist Abgeordneter der PvdA, Eric de Groot ist Abgeordneter der PvdA Fryslân

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