Verboten für Frauen: 800 Meter in der Leichtathletik

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Am letzten Tag der Indoor-Europameisterschaft steht das 800-Meter-Finale der Frauen fest. 1928 war diese Entfernung zum ersten Mal für Frauen erreichbar, aber die manipulierten Bilder ließen die Teilnehmer danach lächerlich aussehen. Sie können diesen Artikel kostenlos lesen, aber die Spende ist sympathisch – am Ende dieser Seite.

1928 Finale, Bild aus dem Amsterdamer Stadtarchiv

Die deutsche Athletin Lena Radke-Bachweri gewann das Finale der 800 Meter bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam. Erst nach 32 Jahren bekam sie eine Nachfolgerin, denn unmittelbar danach wurde dieser Teil des Programms gestrichen, weil es für Frauen sehr gefährlich wäre.

großes Lächeln

Bei den Spielen von 1928 durften Frauen erstmals an Leichtathletik teilnehmen. Die IAAF wurde 1926 auf einer Konferenz in Den Haag beschlossen. Es gab fünf verschiedene Teile: 100 m, 800 m, 4 x 100 m, Hochsprung und Diskuswurf. Im Gegensatz dazu hatten Männer in diesem Jahr 22 verschiedene Teile.

Bei weitem ging die meiste Aufmerksamkeit der Medien auf die 800 m, die laut hochrangigen Reportern für Frauen zu lang waren. Die Teilnehmer waren danach auf dem Platz eigentlich ziemlich müde, aber das gilt auch für die Männer. Die amerikanische Spielerin Anne Franna O’Brien sagte über das Spiel, das sie als Zuschauerin sah: “Nun, danach waren sie müde. Sie kämpften eine halbe Meile und das war definitiv eine lange Strecke. Aber sie wurden dadurch nicht zerstört.” “”

Die Frauen wurden jedoch heftig kritisiert, da niemand die erschöpften Männer nach einem anstrengenden Match störte. Die Zeitungen zeigten keine Gnade. Ich fand, dass “Tee machen eine bessere Arbeit für Frauen ist als 800 Meter zu laufen.” Zeit. Und auch Der Telegraph Al-Anan kritisierte: “Das ganze Paar brauchte zehn Minuten, um zu Atem zu kommen. Danach verschwand Al-Nasheb mit Ausnahme des Siegers melodramatisch um die Schultern des anderen.” Lassen Sie dies das letzte Mal sein, dass Lords sich auf die Olympischen Spiele vorbereiten.

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Gut trainiert

Diese Sportjournalisten zeigten sich völlig inkonsistent, weil sie diese Strecke während der 800 Meter langen Serie noch voll waren. “Die Art und Weise, wie die Frauen gehen, verdient es wirklich, bewundert zu werden”, sagte der Schiedsrichter Jimin Handelsblad. Auch das Magazin Sportbericht Ich liebe es: “Die Damen haben gezeigt, dass sie gut ausgebildet sind.” Die einzige Enttäuschung für die niederländische Presse war, dass keine Bürger das Finale erreichten, aber niemand eine Beschwerde über das Finale selbst hatte.

Warum die Sportpresse in so kurzer Zeit ihre Meinung radikal geändert hat, ist unbekannt. Wir wissen, dass damals schmutzige Tricks gegen den Frauensport angewendet wurden. Zum Beispiel entdeckte die Galeriekuratorin Romy Albers vom EYE Film Institute im Jahr 2016, dass die Macher des offiziellen Films über Amsterdam von 1928 Bilder dieser letzten Frau manipuliert hatten. Hier sehen wir einen Konkurrenten, der zusammenbricht und über die Ziellinie stolpert, was darauf hinweist, dass diese Distanz für die Frauen zu lang war.

Diese Frau hat überhaupt nicht an diesem Finale teilgenommen! Es geht um den Läufer im Trikot Nummer 119: den Franzosen Sebastien Goyot. Laut offizieller Statistik wurde Guyot bereits in der Serie eliminiert!

Gefälschte Nachrichten

Auch ohne diese Statistiken können Manipulationen beobachtet werden. Während der Spiele der Serie gab es fast kein Publikum, aber während des letzten Spiels waren die Tribünen sehr gut gefüllt. Tatsächlich sehen wir in der Rolle mit Guyot kaum ein Hintergrundpublikum, aber der Rest der letzten Folge ist beschäftigt. Außerdem sehen wir im Finale keine Spieler, die dunkle Trikots tragen, aber in der Rolle mit Guyot sehen wir das.

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Aufgrund dieser negativen Presseberichte beschloss das Internationale Olympische Komitee sofort, die 800 m der Frauen aus dem olympischen Programm zu streichen. Die Herren sagten, dass es sehr gefährlich sein würde. Diese Entscheidung hatte nichts mit Fakten zu tun, da zwei dieser 800-Meter-Finalisten später an den 4 x 100 Metern teilnahmen. Der Kanadier Bobby Rosenfeld gewann in dieser Entfernung sogar eine Goldmedaille, was für jeden, der auf 800 Metern sportlich gestorben wäre, absolut unmöglich geworden wäre.

Beispielsweise wurden 1928 gefälschte Nachrichten mit katastrophalen Folgen produziert. Erst 1960 kehrte die 800-Meter-Leichtathletik der Frauen zu den Olympischen Spielen zurück – 32 Jahre nach diesen Wettkämpfen in Amsterdam.

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