Verbraucherverbände beschweren sich über deutschen Autobauer Daimler …

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat beim Oberlandesgericht Stuttgart Klage gegen Daimler, die Muttergesellschaft des deutschen Automobilherstellers Mercedes-Benz, eingereicht.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband wirft Daimler vor, die Abgaswerte bestimmter Fahrzeuge vorsätzlich zu manipulieren. Das gab Klaus Müller, Vorsitzender des VZBZ, am Mittwoch in Berlin bekannt.

Laut Craftford-Fundsamd (KPA), dem deutschen Beauftragten für die Ausstellung von Fahrzeugscheinen, hat der Stuttgarter Automobilhersteller bei Hunderttausenden von Mercedes-Benz Dieselfahrzeugen nicht zugelassene Abgastechnologie eingesetzt. Dies sind die Modelle Mercedes GLC und Mercedes GLK. So musste der Autohersteller eine Vielzahl von Autos zurückrufen. Daimler hält die Technik jedoch für akzeptabel. „Trotz offizieller Mahnungen bestreitet die Daimler AG, die Abgaswerte ihrer bisherigen Fahrzeuge bewusst manipuliert zu haben“, sagte Müller. Er fügte hinzu, dass es nun an den Gerichten sei, dies zu entscheiden und den Verbrauchern Rechtsklarheit zu verschaffen.

Volkswagen

Der Dieselskandal begann mit dem deutschen Autokonzern Volkswagen, der im September 2015 zugab, Softwarebetrug zu begehen. Beispielsweise ist die Emission von Diesel-Pkw unter Testbedingungen günstiger als im normalen Straßenverkehr. In einer ähnlichen Sammelklage des VZBV im Jahr 2018 gegen Volkswagen wurde im Jahr 2020 eine Lösung gefunden, die von rund 245.000 Kunden akzeptiert wurde. Volkswagen zahlte sie je nach Modell und Fahrzeugtyp zwischen 1.1.350 und 6.250. Das Sammelklagenmodell dient in erster Linie dazu, dem Schaden den Weg zu ebnen.

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