Volkswagen- und Audi-Werke wegen Chipmangel länger geschlossen

Volkswagen- und Audi-Werke wegen Chipmangel länger geschlossen

Einige Mitarbeiter von Volkswagen und Audi in Deutschland nehmen längere Sommerferien. Aufgrund eines Chipmangels kann das Volkswagen Werk in Wolfsburg diese Woche nur mit eingeschränkter Kapazität arbeiten. In zwei deutschen Werken muss Audi die traditionellen Sommerferien sogar komplett verlängern, bis keine Autos mehr produziert werden.

Das Volkswagen Werk Wolfsburg ist mit 60.000 Mitarbeitern die größte Tochtergesellschaft des deutschen Automobilkonzerns. Audi wird die Produktion in den Stammwerken Ingolstadt und Neckarsulm einstellen. Daraus ergibt sich laut Audi Kurzarbeit für rund 10.000 Beschäftigte. Im ersten Halbjahr dieses Jahres habe Audi trotz hoher Nachfrage bereits 50.000 Autos weniger bauen können, weil Teile fehlen.

Ich bin nicht der einzige

Die Deutschen sind nicht die Einzigen in der Branche, die ihre Produktion drastisch reduzieren mussten. Auch Rivale Toyota hat beispielsweise angekündigt, die Produktion in 14 seiner japanischen Werke vorübergehend einzustellen. Daher wurde das Produktionsziel für September um 40 Prozent gesenkt. Auch andere große Autokonzerne wie Daimler, General Motors und Ford mussten in diesem Jahr wegen der Knappheit die Produktion einstellen. Experten haben angedeutet, dass die Chipknappheit bis 2022 andauern könnte, obwohl die Chiphersteller ihr Bestes tun, um die Produktion zu steigern.

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