Vor genau 65 Jahren schlugen die Niederlande den Weltmeister Westdeutschland

Der neue Fußball

Am 14. März 1956 spielte die niederländische Nationalmannschaft gegen den Fußballweltmeister Westdeutschland. Es war das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass diese beiden Länder wieder gegeneinander spielten.

Heute, vor 65 Jahren, bestritt die Orange-Mannschaft zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg ein offizielles Spiel gegen Westdeutschland – nur 11 Jahre nach der Befreiung. Schließlich ist das Abschneiden internationaler Verbindungen viel einfacher als das Wiederherstellen.

Internationaler Kommentar

Westdeutschland wurde 1945 von allen wichtigen Sportveranstaltungen ausgeschlossen. Die FIFA beispielsweise verhängte eine langfristige Suspendierung des Landes. Das bedeutete keine Olympischen Spiele und keine Weltmeisterschaft für dieses Land – so viel wie es tatsächlich jemand in den rauchenden Trümmern dieses Landes tat.

Nur fünf Jahre später endete dieser Kommentar. Der 22. November 1950 war das erste offizielle Spiel für Die MannschaftAus der westdeutschen Fußballnationalmannschaft. Zu Hause gewann diese Mannschaft aus der Schweiz mit 1: 0. Es waren nicht weniger als 102.000 Zuschauer! Vier weitere Jahre später gewann Deutschland die Weltmeisterschaft – ein wirklich erfolgreiches Comeback.

Von allen Ländern haben sich die Niederlande am längsten geweigert, wieder Fußball gegen die Deutschen zu spielen. Es gab nicht einmal einen offiziellen Kontakt zwischen dem KNVB und dem Deutschen Fußball-Verband – zu dessen Enttäuschung. “Niemand kann uns vorwerfen, die sprichwörtliche Katze vor dem Baum zu beobachten”, heißt es in der Erklärung. Limburg Dagblad Am 19. November 1949 diese Gefühle. “Schließlich gibt es so viel, was schwer zu vergessen ist.”

Gleichzeitig stellte dieselbe Zeitung die Frage, ob diese Abneigung gegen das neue Deutschland Sinn macht: “Wir sind immer noch eines der Nachbarländer dieses großen Reiches, in dem der Sport bald florieren wird – und das ist so sicher wie der Pol zu einem.” sehr großer Umfang. Ein enger Kontakt wird sicherlich auch unserem Leistungsniveau zugute kommen.

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Lokale Wettbewerbe

Die erste Annäherung an Deutschland kam aus der Grenzregion, denn vor dem Krieg war es üblich, grenzüberschreitend zu denken. Sie haben gerade den Faden aufgegriffen, den der Krieg gemacht hat. Im Hinblick auf die Wiederherstellung der sportlichen Beziehungen wurde ein Großteil der Vorbereitungsarbeiten auf lokaler Ebene durchgeführt, von denen der Nationale Fußballverband (NFA) Jahre später profitierte. In den frühen 1950er Jahren spielten Grafschaftsteams aus Friesland, Groningen oder Gelderland ihre ersten Spiele gegen deutsche Teams wie Ostfriesland und Norddeutschland. 1952 gab es in Vendam eine Sportwoche, an der der Germania-Fußballverein aus Lear teilnahm.

1953 wurden diese Kontakte ernst, als zwei halb-internationale Spiele besprochen wurden: Nordholland – Norddeutschland und Westdeutschland – Ostholland (wobei Westdeutschland Westwestdeutschland bedeutet). Der in Arnheim lebende Vitesse weigerte sich grundsätzlich, die Spieler zu beliefern, aber die beiden Spiele gingen weiter.

er gewann

Bevor die Niederlande und Westdeutschland ein offizielles Länderspiel bestreiten konnten, mussten viele Vorbereitungsarbeiten durchgeführt werden. Diese Arbeitsjahre gipfelten am 14. März 1956 im Rhein-Stadion in Düsseldorf. Die Tatsache, dass die Niederlande auch 1: 2 gewannen, war natürlich eine große Party, und es war ziemlich beeindruckend, dass Westdeutschland zu dieser Zeit der amtierende Weltmeister war.

Elf Jahre nach der Kapitulation Deutschlands ist der Zweite Weltkrieg für den niederländischen Fußball endlich vorbei.

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