Währung: Euro nach ZEW-Schwäche weiter unter Druck

(ABM FN-Dow Jones) Der Euro geriet am Dienstagmorgen gegenüber dem Dollar leicht unter Druck und notierte bei 1,1728 nach dem schwachen ZEW-Index aus Deutschland.

Der Index des Wirtschaftsvertrauens fiel von 63,3 im Juli auf 40,4 in diesem Monat. Ökonomen erwarten einen Wert von 57,5.

Laut Währungsstrategen ING ist der Rückgang vor allem auf Sorgen um die schnelle Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus zurückzuführen.

Unterdessen tut die Europäische Zentralbank laut ING wenig, um den Euro zu stützen, und die Devisenmärkte stehen einer reibungslosen wirtschaftlichen Erholung in der Eurozone misstrauisch gegenüber.

Der Euro steht seit dem Wochenende vor dem Wochenende unter Druck gegenüber dem Dollar, nachdem am Freitagnachmittag ein starker US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wurde. ING-Währungsstrategen verwiesen auf Kommentare der politischen Entscheidungsträger der Fed, Rafael Bostic und Eric Rosengren, die darauf hindeuteten, dass die Fed bereits im Herbst mit dem „Anzapfen“ beginnen könnte.

„Sie scheinen einen schnellen Ansatz zu bevorzugen, der frühestens im September nachlässt, wenn die Beschäftigungsdaten weiterhin zeigen, dass die Wirtschaft zu überhitzen droht“, sagte ING. Laut Marktexperten unterstützt diese Möglichkeit den Dollar.

Das nächste Ziel für die Devisenmärkte sind die US-Inflationsdaten, die am Mittwoch veröffentlicht werden. Die Inflation wird im Juli voraussichtlich 5,3 Prozent betragen, gegenüber 5,4 Prozent im Juni leicht rückläufig.

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