Wandel in Europa: Deutschland verbietet das Schlachten von Hähnen

Dies sind wahrscheinlich alle Frauen, aber Männer haben Hoffnung.Celt Images Field

Der Deutsche Bundestag hat das Verbot diese Woche gebilligt. Das Gesetz stammt von Landwirtschaftsministerin Julia Klugner (CDU), die es als “Meilenstein in der Geschichte des Tierschutzes” bezeichnete. Heutzutage werden in Deutschland jedes Jahr mindestens 40 Millionen Hahnküken nach dem Schlüpfen getötet, weil sie keine Eier legen und sehr wenig Fleisch produzieren. Die meisten Küken sind Gas, von denen einige von einem kleinen Stück lebend abgeschnitten werden. Weltweit geht es um Milliarden von Küken. In den Niederlanden werden jedes Jahr etwa 45 Millionen Hühner freigelassen.

Das Verbot beendet die Debatte über das Töten von Schwänzen in der deutschen Politik. Tierschutzorganisationen plädieren seit Jahren für ein Verbot. 2019 entschied der Bundesgerichtshof, dass der Tierschutz den wirtschaftlichen Nutzen überwiegt. Dies beendete nicht sofort das Töten männlicher Küken. Das Gericht entschied auch, dass das Töten von Hühnern nur verboten werden könne, wenn eine technische Alternative zur Verfügung stehe.

Eiauswahl

Jetzt gibt es eine Alternative: Eierauswahl. Das Geschlecht des Kükens wird bestimmt, während es sich noch im Ei befindet. Eier mit männlichen Küken werden ausgewählt und zu Tierfutter verarbeitet. Diese Auswahl unterliegt in Deutschland ab 2024 strengen Gesetzen: Ab diesem Zeitpunkt können Eier nur noch bis zum sechsten Inkubationstag ausgewählt werden. Die Inkubationszeit eines Eies beträgt ca. 21 Tage. Diese Regel besagt, dass die Auswahl von Eiern auf die Kritik reagiert, dass Hähne kurz zuvor noch getötet werden.

Weitere Kritikpunkte betrafen die wirtschaftlichen Interessen der deutschen Geflügelindustrie. Viele Mitglieder des deutschen Zuges befürchten, dass diese Maßnahmen die Eiproduktion in die Höhe treiben werden. Wenn Deutschland das einzige Land wäre, das das Töten von Küken verbietet, würde dies die Wettbewerbsfähigkeit der Branche beeinträchtigen und Unternehmen dazu veranlassen, ins Ausland zu ziehen. Diese Angst scheint nicht sehr gut begründet zu sein. In den letzten Jahren haben deutsche Supermarktketten die Führung bei „hahnfreundlichen“ Produkten übernommen, darunter Reeve, Little, Aldi und Edeka.

Mit dem neuen Gesetz sagte Minister Klugner stolz, dass Deutschland auf diesem Gebiet der “Weltmarktführer” sei. Auch in anderen europäischen Ländern ändert sich die Politik. Frankreich wird später in diesem Jahr ein Verbot für das Schlachten von Hähnen in der Schweiz einführen, obwohl diese Praxis von Schweizer Geflügelzüchtern nicht angewendet wurde. Tierorganisationen in den Niederlanden haben auch ein Regierungsverbot für das Schlachten und Schlachten von Eintagsküken gefordert. Nach EU-Recht ist das Schneiden und Zerstückeln von Küken zulässig, wenn die Küken nicht sofort nach 72 Stunden sterben.

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