Warum variiert die Spermiengröße zwischen Tierarten so stark?

Die Spermiengröße variiert stark zwischen den verschiedenen Tierarten. Aber wie kann es einen so großen Unterschied geben, wenn die zu erledigende Aufgabe in allen Fällen gleich ist?

Warum variiert die Spermiengröße zwischen Tierarten so stark?

0,002 Millimeter bis 6 Zentimeter: Die Größe der Samenzellen variiert stark zwischen Tierarten. Dabei haben sie doch alle die gleiche Mission: Eier zu befruchten. Deshalb wollten die Wissenschaftler herausfinden, woher dieser Unterschied kommt. Wie sich herausstellt: Es ist am Ort der Befruchtung.

Die Befruchtung kann auf drei Arten erfolgen: intern wie bei Säugetieren, extern wie bei Fischen und in hybrider Form. Sie nennen es: Sperma. Das Männchen gibt die Eier ins Wasser ab und das Weibchen sammelt sie zur inneren Befruchtung.

Nach dem Studium einer riesigen Datenmenge über die Samenzellen von Tieren stellten die Forscher fest, dass die großen Samenzellen hauptsächlich während der inneren Befruchtung entstehen. Bei der äußeren Befruchtung muss das Männchen die Verdünnung der Spermien kompensieren. Dann möchten Sie so viele wie möglich machen (auch wenn es auf Kosten der Größe geht). Große Samenzellen entstehen genau dann, wenn sie auf engem Raum des weiblichen Fortpflanzungssystems überleben müssen.

Ach ja, und falls Sie denken: Wem wird wirklich die größte Samenzelle zugeschrieben? 6cm? Sie werden es nie erraten. Es ist die Fruchtfliege.

In diesem Audio können Sie den Forscher Ariel Electrohl vom Institut für Zoologie der Universität Stockholm hören. Hier können Sie mehr über die Forschung lesen: Weibchen belasten die Entwicklung von Spermien bei Tieren.

Das Papier finden Sie in Ökologie und Evolution der Natur: Der Befruchtungsmodus treibt die Evolution der Spermienlänge über den tierischen Lebensbaum hinweg.

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