Wettbewerb in Deutschland um neue Privatsphäre …

Eine Reihe von Branchenverbänden hat am Montag eine Beschwerde gegen Apple in Deutschland eingereicht. Sie glauben, dass das US-amerikanische Technologieunternehmen keine neuen Datenschutzsysteme entwickeln kann, mit denen Benutzer mehr Kontrolle über ihre Daten haben und dadurch Einnahmen verlieren werden.

Die Änderungen werden im nächsten iOS-Betriebssystem-Update (14.5) berücksichtigt. Benutzer von iPhones und iPods müssen ausdrücklich die Erlaubnis erteilen, ihre App-Nutzung und ihr Surfverhalten für Werbezwecke zu überwachen.

Es wird erwartet, dass viele Nutzer der Anzeigenverfolgung nicht zustimmen. Viele Unternehmen, die in der Werbebranche tätig sind oder selbst Werbung anbieten, erwarten dadurch einen Rückgang der Werbeeinnahmen.

“Apple-Umgebung”

Deshalb haben am Montag acht deutsche Wirtschaftsverbände eine Beschwerde bei der Wettbewerbskommission eingereicht. Sie vertreten Unternehmen wie das Medienunternehmen Axel Springer. Sie argumentieren, dass Apple “jegliche Konkurrenz von der Verarbeitung kommerziell relevanter Daten im Apple-Ökosystem ausschließt”. Gleichzeitig behaupten sie, dass Apple automatisch Benutzerdaten sammelt.

Bundescartellam bestätigt, dass es den Fall untersucht. Apple selbst hat noch nicht geantwortet. Nach einer ähnlichen Beschwerde in Frankreich bestand das Unternehmen darauf, dass der Schutz der Privatsphäre ein Menschenrecht sei und dass es an den Nutzern liege, zu entscheiden, mit wem sie ihre Daten teilen.

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