Zwei zusätzliche Anklagen gegen den gestürzten Präsidenten von Myanmar Zur Zeit

Zwei weitere Anklagen wurden gegen Myanmars Militärchef Win Myint erhoben. Anfang Februar wurde er von einer Junta mit dem demokratisch gewählten Führer Aung San Suu Kyi festgenommen.

Sein Anwalt gab am Mittwoch die neuen Anklagen bekannt (Foto). Der 69-jährige ehemalige Präsident soll “gegen die Verfassung verstoßen” haben und war drei Jahre inhaftiert.

Win Myint war bereits wegen Verstößen gegen das Coronavirus angeklagt worden. Es ist nicht bekannt, wann er vor Gericht gestellt wird.

Das myanmarische Militär startete am 1. Februar nach den letzten Wahlen einen Staatsstreich, wobei die demokratiefreundliche Aung San Suu Kyi und ihre Partei als die größte hervorgingen. Nach Angaben der Armee gab es bei diesen Wahlen Betrug.

Es gibt keine Hinweise auf Betrug

Am Mittwoch bestätigte der vom Militär ernannte Außenminister gegenüber der Organisation Südostasiatischer Nationen (ASEAN), dass es bei den Wahlen im November letzten Jahres “Unregelmäßigkeiten” gegeben habe. Internationale Beobachter und die Nationale Wahlkommission sahen jedoch keine Beweise dafür.

Währenddessen gehen die Proteste in Myanmar weiter, aber die Armee wird härter. Dienstag kam Bei den Demonstrationen wurden mindestens zwei Menschen getötet. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei wurden am Montag 18 Menschen getötet. Nach Angaben der Vereinten Nationen war dies der blutigste Tag seit den Massenprotesten Gestartet.

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